„Moderne Kraftwerke und Tagebaue benötigen ein ebenso modernes, hocheffizientes Sicherheitssystem. Deshalb sind in den vergangenen sechs Jahren über 68 Millionen Euro in Brandschutzmaßnahmen wie die Erneuerung unserer Fahrzeugflotte, Löschanlagen oder Brandschutztüren geflossen“, hob Power-Chef Dr. Johannes Lambertz hervor. Weitere 21 Millionen folgen in diesem Jahr. Diese Zahlen zeigen auch, in wie vielen unterschiedlichen Bereichen das Unternehmen investiert. Deutlich wird aber auch, dass große Vorhaben wie der Bau neuer Kraftwerke zahlreiche Investments nach sich ziehen: 2007 betrug das Beschaffungsvolumen von RWE Power im rheinischen Revier 905 Millionen Euro. Lambertz: „Das wirkt sich belebend auf den Arbeitsmarkt aus – ein Effekt, der in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders geschätzt wird.“ Das Spezialfahrzeug, im Fachjargon Gelenkmastbühne genannt, wurde von Spezialunternehmen in Skandinavien gebaut; die Fertigungszeit betrug 19 Monate. Es ist zur äußeren Brandbekämpfung und Personenrettung an hohen oder schwer zugänglichen Gebäuden vorgesehen. Die Besonderheit: Der Korbboden kann bis zu 88 Meter hoch ausgefahren werden; das entspricht in etwa einem 22-stöckigen Hochhaus. Normale Hubrettungsgeräte erreichen 23 Meter. Um diese Einsatzmöglichkeiten in besonderen Notfällen auch außerhalb des Unternehmens zu nutzen, kann das Fahrzeug von anderen Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen oder angrenzenden Ländern angefordert werden. |