Gemkow besuchte gemeinsam mit Landrat Werner Stump, Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt und Frechens Bürgermeister Hans-Willi Meier einen Kreisverkehrsplatz in Bergheim, eine barrierefrei gestaltete Querungs- und Bushaltestelle in Frechen-Königsdorf, das Museum ,,Keramion”, ebenfalls in Frechen, das Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen anbietet, sowie die ,,Gymnicher Mühle” in Erftstadt-Gymnich. Angelika Gemkow: ,,Die gezeigten Beispiele im Rhein-Erft-Kreis sind für mich ein Beweis dafür, wie viel bewegt werden kann, wenn alle Akteure von der Wirtschaft über die Verwaltung und Selbsthilfe bis hin zum Behindertenbeauftragten eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Das bringt mehr Lebensqualität für alle Menschen. Grundvorraussetzung dafür ist ein Bewusstsein, dass ,,Barrierefreiheit” ein Gewinn für alle Bevölkerungsgruppen und eine wichtige Zukunftsaufgabe ist. Beeindruckt war ich vom Besuch im ,,Keramion”. Dort werden Führungen für Menschen mit Sehbehinderung angeboten und das Anfassen von ausgewählten Objekten ist ausdrücklich erwünscht. Teilhabe und der Abbau von Barrieren gelingen, wenn alle mitmachen.” Werner Stump, Landrat des Rhein-Erft-Kreises: ,,Der Kreis wird den eingeschlagenen Weg zur Verbesserung der “Barrierefreiheit im öffentlichen Raum” in Kooperation mit allen beteiligten konsequent fortführen. Aktuelle Beispiele sind die Entwicklung eines Leitfadens ”Barrierefreie Gestaltung im Straßenraum” zwischen dem Rhein-Erft-Kreis und den kreisangehörigen Kommunen und der behindertengerechte Ausbau des kreiseigenen Jugendhofes “Finkenberg” in Blankenheim/Eifel mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II.” |