In einer ersten Stufe werden sämtliche Kanäle einschließlich Kanalhausanschlussleitungen, der Versorgungsleitungen für Strom, Gas, Wasser und Telefon verlegt sowie die Baustraße hergestellt. Das Baugebiet wird während der Bauphase über die Oststraße und später über die neue Kreisstraße 30 N erschlossen. Damit wird der Verkehrssituation im Bereich Mozartstraße Rechnung getragen. Sobald dieser Vorstufenausbau abgeschlossen ist, können die ersten Häuser im Baugebiet errichtet werden. Hiermit ist nach der Zeitplanung ab Sommer 2011 zu rechnen. Der Endausbau ist in 4 - 5 Jahren vorgesehen. Auf einer Nettobaufläche von insgesamt rd. 33.000 m2 entstehen im 1. Bauabschnitt 70 attraktive und großzügige Baugrundstücke in einer Größe von rd. 250 m2 bis rd. 600 mz für freistehende Einzelhäuser und für Doppelhäuser. Die großzügigen Grundstücke werden zu einem erheblichen Grünflächenanteil beitragen. Die Wohnbaugrundstücke fügen sich unmittelbar an die bestehende Bebauung an der Mozartstraße an. Das Wohngebiet liegt im Übergang zur freien Landschaft. Die Stadt Elsdorf hat mit dem eingeschlagenen Weg, die Erschließung einem privaten Dritten zu übertragen, einmal mehr unter Beweis gestellt, dass es trotz allgemein knapper werdender Haushaltsmittel möglich ist, sinnvolle städtebauliche Entwicklung zu betreiben und den Wohnlandbedarf im Stadtgebiet zu decken. Die Gebig IPG hat in enger Abstimmung mit der Stadt und den übrigen projektbeteiligten Fachplanern die Erschließungsplanung erarbeitet und führt nunmehr gemeinsam mit der Firma Blandfort aus Linnich und dem Bauleitenden Ingenieurbüro Dr. Köster aus Eisdorf die Erschließung aufgrund des Erschließungsvertrages mit der Stadt Eisdorf durch. Die Kosten der Erschließung werden dabei durch die Eigentümer direkt getragen und belasten nicht, wie früher üblich, den städtischen Haushalt. Die Gesamtinvestitionen für die Erschließung des 1. Bauabschnittes bis hin zum Fertigausbau belaufen sich auf rd. 2,6 Mio. €. Für die jetzt angelaufene 1. Stufe, den Vorstufenausbau, fallen rd. 1,5 Mio. € an. Eine weitaus höhere Summe wird an Aufträgen in die heimischen Handwerks- und Baubetriebe fließen. Bei 70 Hauseinheiten kann mit Folgeinvestitionen von mindestens rd. 15 Mio. € gerechnet werden. Angesichts der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt und den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind diese Folgewirkungen für den heimischen Raum besonders positiv zu erwähnen. Für die äußerst kooperative und zügige Zusammenarbeit mit den politischen Gremien und der Stadtverwaltung bedankte sich der Projektleiter der Gebig IPG, Herr Wilfried Schölch, stellvertretend bei Herrn Bürgermeister Effertz und bei Herrn Beigeordneten Mies. Auch die Zusammenarbeit mit den vielen Projektbeteiligten wurde positiv hervorgehoben. |