Versorgungslücke von München bis Hürth und Amsterdam geschlossen „Heute, am 7. Mai 2010, schreiben wir Energie-Geschichte und beginnen ein neues WasserstoffZeitalter. Denn wir schließen die Versorgungslücke zwischen Süddeutschland und dem Ruhrgebiet und sogar bis in die benachbarten Niederlande", so Dr. Albrecht Möllmann, Vorsitzender von „HyCologne - Wasserstoff Region Rheinland e.V." zur Eröffnung der modularen WasserstoffTankstelle in Hürth. 909 Kilometer können nun auf der Wasserstoff-Autobahn von München über Stuttgart, Frankfurt und Hürth bis Amsterdam mit einem wasserstoffbetriebenen Fahrzeug ohne „Tankprobleme" zurückgelegt werden. Von der Erzeugung zur Tankstelle nur 450 Meter. Mit der von jetzt an öffentlich zugänglichen H2-Zapfsäule (H2 = Wasserstoff) im Rahmen der Projektinitiative „Chemergy" (= Chemie + Energie) wird in Hürth auch mit der falschen Behauptung aufgeräumt, dass die Erzeugung von Wasserstoff stets mehr Energie verbrauche als sie bereitstelle. Faktum ist: „Hier kommt der Treibstoff aus der Region, von der lediglich 450 Meter entfernten Produktionsstätte - als Nebenprodukt der chemischen Industrie. Und somit gleichzeitig als wirtschaftlich effizienter und nachhaltiger Energieträger", betont Dr. Möllmann. Zum Vergleich: Die lange Leitung von dem weltweit größten Ölfeld Ghawar in Saudi Arabien bis nach Hürth beträgt immerhin rund 6500 Kilometer, wobei durch Transport, Lagerung, Verarbeitung eine Menge dieser dort geförderten Energie auf der Strecke bleibt. |